Aktuelles
Umspannwerke sind das Rückgrat der Energiewende. Die Aufgabe: Steuern, verteilen und sicherstellen, dass der Strom jederzeit dort ankommt, wo er gebraucht wird.
Und das Schöne am neuen Standort in Schrobenhausen: Es wird ausschließlich lokaler Strom aus erneuerbaren Energiequellen eingespeist. Sauber und qualitativ hochwertig, aus SOB für SOB.
Zukünftig soll sogar mehr sauberer Strom vor Ort produziert als bilanziell verbraucht und der überschüssige Strom in das überregionale Netz der Bayernwerke eingespeist werden. Ab 2028 werden nach Prognosen ca. 200 Gigawattstunden Energie pro Jahr in Schrobenhausen produziert und an die Verbraucher vor Ort fließen.
„Ein weiterer Meilenstein für die Energiezukunft unserer Stadt“, so fasste es der Erste Bürgermeister Harald Reisner bei der Eröffnung am Rande des Hagenauer Forstes zusammen.
Wie sieht diese Zukunft aus?
Eine große Photovoltaik-Anlage ist bereits am Netz, zwei weitere folgen, genauso wie die Windkraftanlagen. Per Mehrheitsbeschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2022 will man in Schrobenhausen bis 2040 100 Prozent saubere Energie für Strom, Wärme und Mobilität selbst produzieren.